01.04.2003
Die andere Wange hinhalten
Geliebte Freunde,
wie ihr vielleicht schon wisst, wurde eine Aktion eingeleitet, die die Friedensarbeit, die wir zusammen tun, diskriminieren soll und besonders meinen eigenen Ruf. Die Prophet Konferenz ist eine Organisation, die mich eingeladen hat, bei vielen Veranstaltungen zu sprechen, doch sie haben sich nun dafür entschieden, meiner Arbeit insoweit zu misstrauen, indem sie mich als den P.T. Barnum* des New Age bezeichnen. Es mag einige von euch überraschen, dass ich mich durch diesen Vergleich eher geehrt fühle. Ich bin sogar überglücklich über diesen neuen Titel, es ist sogar ein Privileg, mit einem Mann verglichen zu werden, dessen einziger Wunsch es war, Anregungen und Inspirationen zu geben. Jedes Projekt und jeder Internetkurs, der durch die Beloved Community gesponsert wurde, war darauf ausgerichtet, Menschen als Instrumente für den Frieden zu gewinnen. Hunderte, wenn nicht sogar Millionen Menschen weltweit sind darauf eingegangen und es ist uns gelungen, riesige Gruppen zu mobilisieren, die sich in Friedensgebeten vereinigen, die in Länder reisen, in denen es Konflikte gibt, um als geistige Friedensbringer zu den Menschen zu sprechen. Wenn es das ist, was es heisst, der Barnum des New Ages zu sein, dann umarme ich diese Ansicht vollkommen. Viele von euch haben gefragt, was ich wohl auf diesen scheinbaren Angriff erwidern würde. Es ist tatsächlich die gleiche Frage, die wir uns allen stellen sollten, besonders jetzt, wo wir uns so für Frieden einsetzen. Wir können nicht erwarten, dass der Rest der Welt etwas annehmen kann, was wir selbst nicht annehmen können. JETZT IST DIE ZEIT, UNS IN FRIEDEN ZU VEREINEN, NICHT ANZUGREIFEN ODER ZU TRENNEN. Ein Krieg wie der im Irak wirkt auf uns alle persönlich. Er bringt das an die Oberfläche, was geheilt werden muss und wir selbst werden geheilt, solange wir die volle Verantwortung für das übernehmen, was wir fühlen. Wenn wir planen und angreifen, lernen wir nichts. Deshalb reagiere ich auf diesen jüngsten Angriff mit Liebe und Segen in der Hoffnung, dass wir alle etwas Tiefgreifendes über uns und über die Rolle, die wir in dieser kritischen Zeit spielen, lernen. In der Tat bin ich sehr erfreut über die Möglichkeit, all das zu SEIN, was ich über Jahre hinweg gelehrt und unterstützt habe. Bevor wir wissen, wie gut wir gelernt haben, müssen wir das Gelernte erst in die Tat umsetzen. Ich bin also nicht angegriffen worden, sondern mir wurde ein unglaubliches Geschenk gemacht. Mit eurer Hilfe und eurer Unterstützung werden wir dadurch alle noch bessere Friedensbringer. Die Behauptung der Prophet Conference und der Bezug auf das Buch Emissary of Light sind unwahr, doch das macht weiter nichts aus. Jeder von euch muss wissen, was er glaubt und tatsächlich ist auch das eine Möglichkeit festzustellen, was richtig und was falsch ist. Jesus sagte einmal, dass wir einen Baum an seinen Früchten erkennen, die er trägt. Das, was wir sagen, bedeutet wenig, bevor wir es nicht LEBEN. Ich bin seit 1995 in Länder gereist, in denen Krieg herrschte, um Friedenskonzerte zu halten und ich habe mich viele Male in gefährliche Situationen begeben. Durch die Hilfe vieler von euch und durch das Frieden Beten habe ich Millionen von Menschen aufmerksam gemacht, sich mit ihrer Kraft für die Friedensbewegung rund um die Welt einzusetzen. Das sind die Tatsachen, für die ich hoffentlich einmal beurteilt werde und ich hoffe, dass die Arbeit, der ich mich in diesem Leben verschrieben habe, gute Früchte getragen hat. Alles, was ich euch bitte, ist, hört auf euer Herz und fragt euch, wie ihr euch verändert habt oder ob ihr sogar durch die Bücher bzw. die Kurse, die ich geschrieben habe, gewachsen seid. Solltet ihr euch positiv verändert haben, weiss ich, dass ich meine Arbeit gut gemacht habe. Das ist letztendlich das Einzige, worauf es mir ankommt. Die Hauptsache ist, dass ihr eurem Herzen vertraut und in Frieden lebt, besonders jetzt. Ich habe nicht die Absicht, deshalb weniger zu tun. Ganz im Gegenteil, ich werde noch härter arbeiten. Sollte ich wirklich der P.T. Barnum des New Age sein, nehme ich auch dieses Schicksal an. Ich liebe euch alle. James.
Nach dem, was ich herausgefunden habe, sagte P.T. Barnum, der im 19. Jahrhundert in Amerika lebte und Unternehmer war, sinngemäss: Jeden Tag steht ein Dummer auf. P.T. Barnum war so erfolgreich und bekannt, dass ihn Briefe erreichten, die nur an P.T. Barnum, Amerika, adressiert waren. Weiss jemand mehr? Die Seite Spoon Bender und P.T. Barnum liess sich über Google nicht öffnen.T.A.
till.abele@t-online.de
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