Manch einer hat vielleicht gedacht, wenn dass der Spoonbender Kurs sein soll, warum soll es dann nicht wichtig sein, Löffel zu verbiegen? Eigentlich haben die ersten vier Stunden bereits die Antwort auf diese Frage gegeben, doch will ich es noch einmal wiederholen: Der Sinn des Kurses liegt darin, dein Herz der Erkenntnis zu öffnen, welch ein Wunder du selbst bist, damit du dieses Wissen in der Welt verbreiten
kannst. Bist du nämlich fähig, mit der Kraft deiner Gedanken und deines Herzens einen Löffel zu verbiegen, hast du einen greifbaren Beweis dafür, zu was du in der Lage bist und welche Kraft du für den Frieden dieser Welt einsetzen kannst.
Selbst wenn dir das Löffelbiegen noch nicht gelungen ist, bist du auf etwas andere Weise zur gleichen Erkenntnis gekommen. Vielleicht erlebst du mehr Freude als je zuvor oder es gelingt dir in deinem Leben und Handeln alles viel leichter. Das ist genauso viel Wert wie Metall verbiegen. Das Wunder der Liebe hat seinen Weg zu dir gefunden und alles verändert. Wenn du nur diese Erfahrung gemacht hast, kannst du ganz zufrieden sein.
Dies war ein Kurs für Wunderbewusstsein, (miracle mindeness) weil die Welt Menschen braucht, die Wunder wirken und die mit jedem Atemzug Liebe ausströmen. Du bist diesem Aufruf gefolgt und du weißt, das du nur dadurch die Welt heilen kannst. Das war schon immer so, du hast es nur noch nicht bemerkt. Mehr wird von dir nicht verlangt als zu wissen und dich zu erinnern, wer du bist. Dafür segnet dich das gesamte Universum.
Diese zwei Extrastunden schreibe ich als Ergänzung zu den ersten vier Lektionen. Sie sollen die Fragen beantworten, die sich aus den Lessons ergeben haben und sie sollen auf den nächsten Schritt vorbereiten. Nachdem ich Hunderte von Briefe gelesen und mit vielen Menschen gesprochen habe, ist es sicher, dass diese Lektionen bei fast allen einen tiefen Eindruck hinterlassen haben. Sicher hast auch du gefühlt, welch tiefgreifender Geist in diesen Übungen steckt, nachdem du die Anweisungen gelernt und befolgt hast. Nicht zuletzt sind diese Übungen kreiert worden, um dein Ego und deine Vorstellung des Lebens wachzurütteln, damit du zugänglich für das wirst, was wir als Wunder bezeichnen.
Wie können wir also wunderbewusst werden und dieses Bewusstsein in unser tägliches Leben einbeziehen?
Was ist denn ein Wunder? Ein Wunder ist die Erkenntnis oder der Anstoss dafür, dass unsere Realität aus mehr besteht, als unser Bewusstsein wahrnimmt. Mit anderen Worten: dir ist etwas bewusst geworden, was schon immer da war, was du jedoch nie erkannt hast. Manche beschreiben ein Wunder als Manifestation der Gnade Gottes und diese Gnade ist ständig vorhanden. Nur erkennst du das nicht immer, weil du von dem, was du sagst, denkst oder tust, abgelenkt bist. Indem du wunderbewusst bist, stehst du dir selbst nicht mehr im Wege und erkennst, was wirklich ist. Das bedeutet, dass du dich von alten Mustern löst, die deinem Ewigen Selbst nichts genützt haben. Natürlich ist es dabei am wichtigsten zu erkennen, wer du wirklich bist, dass du deine Göttlichkeit erkennst und dass diese Kraft in dir ist. Indem du diesen Text liest, zeigst du bereits deine Bereitschaft, das zu erkennen und anzunehmen.
Du bist zu genau dieser Zeit auf diesem Planeten geboren, um dein Herz dieser Energie zu öffnen, um das Wissen dieser Kraft anderen weiterzugeben. Der einzige Grund, warum du Löffel verbiegst, ist die Erzeugung dieses unwahrscheinlichen Gefühls, welches dabei entsteht und das dir zeigt, dass du bist zu mehr fähig bist als du dir bisher vorgestellt hast. Auch wenn wir andere Möglichkeiten ausgewählt hätten als Löffelbiegen, hätte das immer zum gleichen Ergebnis geführt.. Erkenne, dass du hier in dieser Welt und in deinem Körper bist, weil du eine Aufgabe zu erfüllen hast und weil du dich entwickeln willst. Das ist der Punkt. Die Zeit derer, die Wunder wirken, ist nun gekommen.
Variationen der Übungen
Es gibt verschiedene Variationen zu den Übungen aus dem ersten Kurs, die ich kurz ansprechen will. Viele haben empfunden, dass sie auf die eine oder andere Technik mehr ansprechen und das darf sein. Schliesslich bist du erwachsen genug um zu wissen, was für dich persönlich am wirkungsvollsten ist. Ich habe die Techniken ausgewählt, die mir am besten geholfen haben und ich bin davon ausgegangen, dass diese auch für dich wirksam sind. Wenn du jedoch Übungen kennst, die dir persönlich mehr bringen, dann folge deiner Eingebung, denn nicht ich bin die ultimative Autorität, sondern deine Seele ist es.
Hier ein Beispiel: bei der Klatsch-Übung chantest die Worte Hi oder Hu und offen. Ich selbst bevorzuge Hi und Hu, weil sie bei mir die kräftigere Wirkung haben als die Worte Gott oder Ja. Vergesst nicht, dass Koya, der bei den Kursen mitgeholfen hat, Japaner ist. Wenn dir andere Bezeichnungen besser liegen, dann versuche sie so lange, bis es für dich stimmig ist. Wichtig dabei ist die Erfahrung, dass bestimmte Worte dich dazu bringen, völlig offen zu werden. Sie sollen dich anregen und sie sind deswegen ausgewählt worden. Entscheide also selbst.
Ein weiteres Beispiel ist, dass du die Arme und Hände klopfen sollst, um die Energiezentren und Meridiane anzuregen, damit Licht durch sie fliessen kann. Doch das kannst du mit deinem ganzen Körper machen, nicht nur mit den Armen. Du kannst z.B. eine rhythmische Musik dazu hören oder herumtanzen, während du die Klopfübungen machst. Feste Vorschriften gibt es keine, bewege dich einfach so, wie es für dich am wirkungsvollsten ist. Klopfe einige Minuten lang deinen Kopf, deine Brust, die Beine usw. und fühle, wie du dadurch energetisiert wirst. Wenn du willst, machst du anschliessend die Atemübung. Folge einfach deiner Intuition und vertraue deiner inneren Führung.
Im letzten Teil berichte ich euch über einen Punkt, den viele angesprochen haben. Diese Meditation und diese Übungen sind so kraftvoll, dass sie ganz unerwartete Veränderungen ihres Körpers und Geistes hervorgerufen haben. Wenn du das selbst schon festgestellt hast, dann lies bitte die letzte Stunde auch noch.
In Frieden, James Twyman
Spoonbenders Kurs 6. Teil
Ich hoffe, dass die Erfahrungen, die du mit vorliegendem Kurs gemacht hast, tief und erfolgreich waren und dass du das erreicht hast, was wir angestrebt haben: Das Erkennen der wunderbaren Kräfte, die schon immer in dir sind. Indem wir zum Friedensbringer für diese Welt werden, machen wir diese Arbeit mit voller Hingabe. Ich kann nicht genug darauf hinweisen, dass diese Hingabe von besonderer Wichtigkeit ist. Erst, wenn wir uns ständig dieser Kraft bewusst sind, erleben wir nicht nur feine, sondern auch heftige Veränderungen in unserem Leben. Oft passiert das ohne Vorwarnung, was für einige etwas beängstigend sein mag. Mit diesem kurzen Abschluss will ich dir helfen, wie du mit diesen Veränderungen umgehen und wie du sie feststellen kannst.
Ich habe mit vielen, die an diesem Kurs teilgenommen haben, gesprochen. Die meisten berichteten von tiefen Erfahrungen, die sich jedoch mühelos und glatt ereigneten. Andere sind von diesen Kräften eher heftig berührt worden und wie waren etwas verwundert darüber, ja sogar verwirrt. Das passierte meistens bereits innerhalb der ersten beiden Wochen, doch die Energien haben sich nicht gehalten.. Es gibt genügend Beispiele über Erfahrungen, die gemacht wurden. Einige fühlten sich so kraftvoll, dass sie sogar nicht mehr richtig schlafen konnten, andere wie abgehoben und nicht in der Lage zu erfassen, was sich in ihrem Leben abspielt. Es gab Fälle, die ganz intensive Erlebnisse hatten und die nicht so recht wussten, wie es ihnen gelingt, wieder normal zu werden. Ich will schliesslich nur darauf hinweisen, dass es egal ist, welche Symptome sich gezeigt haben, denn das Ergebnis ist immer gleich.
Jeder von uns macht seine eigenen Erfahrungen mit diesem Kurs und ihr sollt wissen, dass jede Erfahrung ist richtig und perfekt ist. Anders gesagt: der Kurs verhilft jedem zu der Erkenntnis, die Dinge so zu sehen, wie sie in dieser Zeit gesehen werden müssen. Natürlich kommt es vor, dass einige von dem Unbekannten, das sie erfahren, leicht verwirrt sind, doch je weniger du dich davon beeinflussen lässt, umso schneller gelangst du in den Fluss dieser Kräfte. Je mehr du dich dagegen auflehnst, umso mehr verhinderst du den natürlichen Lauf der Dinge und damit auch die tiefen Erfahrungen, die du selbst erlebst. Entspanne dich einfach und lass es geschehen, denn das Universum weis genau, was richtig für dich ist. Hab Vertrauen!
Du kannst es auch so sehen: Wenn du eine Woche lang eine Reinigung machst (im Sinne von einem Clearing oder einer Fastenkur Anmerkg.T.A.), entgiftest du eine gewisse Zeit lang und das ist meistens nicht sehr angenehm, jedoch sehr notwendig. Alle angesammelten Gifte im Körper werden ausgeschwemmt, auf welch Art auch immer. Das Gleiche passiert, wenn du diese Übungen machst und deshalb stelle dir die Erfahrungen vor wie eine Entgiftung. Wir sind doch alle voller ungesunder, falscher Programmierungen in bezug darauf, wer wir sind und wie wir unsere Welt sehen. Erst, wenn wir diese falschen Vorstellungen abgegeben haben, erkennen wir die Wahrheit. Das hat nichts damit zu tun, ob einer besser, weiter oder anders ist, bewerte es nicht und nimm es, wie es ist.
Ich hoffe, das ich helfen konnte. Sicherlich können nun viele von euch verständnisvoller auf ihre Prozesse zurückblicken und ich nehme an, dass du mit den Chants und Meditationen weiter machst, dass sie sogar zu einem Bestandteil deines Lebens werden. Abschliessend weise ich noch einmal darauf hin, wie wertvoll deine Rolle in diesem Friedensprozess ist, in einer Welt, die am Rande so vieler Transformationen steht. Du hast dich entschlossen, deine grosse Hilfe in diese schwierige Zeit einzubringen und der Spoonbenders Kurs hat dir sicherlich den Anstoss dazu gegeben, dich zu öffnen und festzustellen, zu was du fähig bist. Lasst uns also weitermachen, denn unsere Reise hat erst begonnen.
Der nächste Kurs, Die Kunst, geistig Frieden zu erschaffen (Art of Spiritual Peacemaking) ist eine vertiefte Fortführung dessen, was wir im Spoonbender Kurs zusammen gelernt haben. Ich habe mit der Ausarbeitung der Stunden bereits begonnen und es ist weit mehr, als ich bisher anbieten konnte. Ich frue mich darauf, die Informationen weitergeben zu können und ich hoffe, dass du auch dieses Mal dabei sein wirst, wenn wir am 3. März beginnen.
In Frieden, James Twyman
till.abele@t-online.de